Ein millionenschwerer Kunstraub im Odenwald, über den kaum jemand etwas weiß: Kreisheimatpfleger und Geschichtsvereins-Vorsitzender Bernhard Springer geht in seinem Vortrag im Pfarrheim einem lange verdrängten Kapitel der Amorbacher Nachkriegsgeschichte nach. Im Frühjahr 1945 hatte die US-Armee Amorbach besetzt und alle Gebäude durchkämmt, ehe die sogenannten Monuments Men die wertvollsten Kulturgüter sichern sollten. Doch schon bald wurde klar, dass etliche spektakuläre Kunstwerke fehlten. In aufwendiger Recherche hat Springer die verwirrenden Vorgänge rekonstruiert und macht sie in seinem Vortrag nachvollziehbar. Ein spannender Abend für alle, die sich für Regionalgeschichte, Kunst und ungeklärte Kriminalfälle interessieren.
Donnerstag, 22.10.2026
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